Basis einzigartiger Schmuckstücke
Unsere Kleinode erzählen Geschichten
Von edlen Klassikern wie Gold und Platin bis zu modernen Werkstoffen wie Carbon oder Keramik oder Holz: Jedes Material hat seinen eigenen Charakter. Diese Vielfalt gepaart mit einer gestalterischen Freiheit lässt den Schmuck lebendig werden.
Entdecken Sie die unterschiedlichen Eigenschaften und Möglichkeiten, die wir für Ihre individuellen Schmuckstücke nutzen.
Bronze ist bei bestimmten Zusammensetzungen sogar härter als reines Kupfer. Die heutige Bezeichnung für die Legierung wurde im 17.Jahrhundert zuerst aus dem italienischen bronzo, später auch über das französische bronze erneut entlehnt. Historisch wichtig ist Bronze, weil sie dank ihrer Härte, Elastizität, Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit seit ihrer sicher zufallsbedingten Erfindung zum strategischen Material wurde. Mit einem Zinngehalt von zehn bis fünfzehn Prozent (häufig auch mit dem damit verwechselten Blei), verdrängte die Kupferlegierung Bronze die bisherigen, aus Stein gefertigten Werkzeuge und Waffen. Zudem gab die Bronze einem ganzen Zeitalter der Menschheitsgeschichte ihren Namen. Die Bronzezeit, als Nachfolgerin der Kupferzeit, die ihrerseits die Jungsteinzeit ablöste, brachte Bronzewaffen, Gerätschaften und Schmuck (Bronzefibeln) in der Aunjetitzer Kultur und der alpinen Bronzezeit. Die gewerbsmäßige Herstellung von Bronze dürfte zwischen 2500 und 2000 v. Chr. In Vorderasien begonnen haben; in Mohenjo-Daro wurde die kleine Figur eines Mädchens (Tänzerin) gefunden. In China ist ebenfalls die Verwendung im 3. Jahrtausend v. Chr., spätestens während der Xia-Zeit dokumentiert. Bronze ist eine Metalllegierung, die in der Schmuckherstellung häufig zum Einsatz kommt. Aus ihr lassen sich die unterschiedlichsten Schmuckstücke herstellen, die sich sowohl für das Tragen im Alltag als auch für gehobenere Anlässe eignen.
Wie bei Kupfer kann auch eine grünliche bis bläuliche Patina auftreten bzw. gewollt hervorgerufen werden.
Keramik ist ein anorganischer Stoff, der aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt werden kann. Silikat-, Oxidische- und Nichtoxidische Rohstoffe bilden dabei die Hauptgruppen aus denen Keramik angefertigt wird. Heute wird zwischen industrieller, Kunst- und technischer Keramik unterschieden, wobei sich insbesondere letztere in der Schmuckherstellung etabliert hat.
Das verdankt Keramik seinen einzigartigen Eigenschaften: es ist sehr hart und dadurch extrem kratzfest: Keramikschmuck ist pflegeleicht und 100% antiallergisch. Schmuck aus Keramik läuft nicht an, oxidiert nicht und hat eine sehr lange Lebensdauer. Das Steinmaterial ist somit hervorragend für Allergiker geeignet und verliert auch über die Jahre nichts von seinem Charme und seiner attraktiven Optik. Zudem kann Keramik in verschiedenen Farben produziert, mit Steinen besetzt und graviert werden.
Platin ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Pt und der Ordnungszahl 78. Es besitzt eine hohe Dichte und ist ein kostbares, schmiedbares, dehnbares, grauweisses Edelmetall. Es besitzt eine bemerkenswerte Korrosionsbeständigkeit. Sein Name leitet sich vom spanischen „platina“ ab, einer Verkleinerungsform von „plata“ (Silber).
Es ist eines der seltensten Elemente der Erdkruste und kommt in einigen Nickel– und Kupfererzen oder gediegen, etwa im Schwemmsand verschiedener Flüsse, vor. Südafrika ist ein wichtiger Platinproduzent; jährlich werden nur wenige hundert Tonnen gefördert. Aufgrund seiner vielfältigen Verwendung zählt es zu den wichtigen Edelmetallen.
Palladium ist ein weiteres Mitglied der vier von uns verarbeitbaren Edelmetalle, welche zur Gruppe der Platinmetalle gehört. Palladium gilt als selten, jedoch kommt es immer noch häufiger vor als die Edelmetalle Gold und Platin. Es zeichnet sich optisch durch seinen silberweissen Glanz aus sowie durch seine chemischen Eigenschaften, die ähnlich denen von Platin sind. Dies ist auch der Grund, weshalb man Palladium früher oft als „günstiges Platin“ bezeichnet. Palladium besitzt einen höheren Härtegrad als Platin.
Sowohl die Nachfrage als auch das Angebot an Palladium sind sehr inkonstant und unterliegen häufigen Änderungen. Dies führt zu einer hohen Volatilität des Preises für das Edelmetall, d. h. der Preis verhält sich auch während kurzer Zeitspannen sehr flüchtig, ist ständigen Änderungen unterworfen.
Rhodium, ein aussergewöhnliches, silbrig-weißes Metall, gehört zur Gruppe der Platinmetalle und ist weltweit für seine Seltenheit, Brillanz und Beständigkeit bekannt. Härter und teurer als Gold, besticht es durch eine Lichtreflexion von bis zu 80 % und seine Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion. Rhodium besitzt grosse Ähnlichkeit mit anderen Platinmetallen wie Platin oder Palladium. Dies betrifft beispielsweise die für Edelmetalle charakteristische geringe Reaktivität und eine hohe katalytische Aktivität. Da das Metall in der Natur sehr selten vorkommt und gleichzeitig eine breite Anwendung findet, zählt es zu den teuersten Metallen überhaupt.
Metallisches Rhodium wird in der Schmuckbranche als Beschichtung eingesetzt werden. Da die eigentliche Farbe von Weissgold nicht allen gefällt und stark von der Legierung abhängt, kann durch eine galvanische Behandlung, dem Rhodinieren, diese zu einem schönen Weiss aufgehellt werden. Mit Rhodium beschichtete Flächen besitzen ein hohes Reflexionsvermögen Diese Schicht ist aber, wie bei einer Vergoldung, nur auf der Oberfläche vorhanden und trägt sich nach einem gewissen Zeitraum wieder ab, je nachdem wie stark der Schmuck beansprucht, wird.
Bei der Herstellung von Schmuck kann auch das Verfahren des Vergoldens angewendet werden, da mit dieser Methode die Schmuckstücke bei weitem nicht so teuer sind, wie bei der Herstellung mit Gold. Beim Vergolden wird ein Grund-material, meist Silber, mit einer dünnen Goldschicht überzogen. Oft besteht diese Schicht aus Gelbgold. Es kann aber auch mit Rotgold, oder Roségold vergoldet werden.
Im Gegensatz zu echtem Goldschmuck besitzt vergoldeter Schmuck also nur eine dünne Goldschicht. Deshalb kann diese Schicht durch Abrieb entfernt werden. Wird ein vergoldetes Schmuckstück oft getragen, vielleicht sogar beim Schlafen oder bei der Haus- und Gartenarbeit, so ist diese Goldschicht nach einiger Zeit abgetragen und das Grundmaterial schimmert durch.
Damit der vergoldete Schmuck möglichst lange seine Farbe behält und auch nicht matt wird, sollte der Schmuck auch vor dem Duschen abgelegt werden.
Unikatschmuck
Gemeinsam entwicklen wir Ihr Schmuckstück
Unsere grosse Begabung sind Umarbeitungen und Einzelanfertigungen. Diamanten, Edelsteine, Perlen, Korallen, Platin, Gold und Silber…auch in Kombination mit unedlen Metallen wie z.B. Bronze und Eisen oder anderen Naturprodukten wie Holz und Kautschuk ergeben einzigartige Kostbarkeiten.
Im Zusammenspiel erhalten diese eine völlig neue Wirkung. Ihr Lieblings-Schmuckstück entwickeln wir gemeinsam.






